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Interview mit Heinrich SingerHeinrich Singer


„Mich bringt nichts so schnell auf die Palme“


Heinrich Singer
ist seit 40 Jahren Mitarbeiter beim Familienbetrieb in Diespeck.
Foto: Bauunternehmung Horst Schrödl GmbH & Co. KG

 

Heinrich Singer ist 60 Jahre alt und seit 40 Jahren im Familienbetrieb tätig. Im Interview verrät der Familienvater und Opa eines zweijährigen Enkels, was er an seiner Arbeit so interessant findet und erzählt eine Anekdote aus den 80er Jahren, die er bis heute nicht vergessen hat.

 

Wann sind Sie bei der Schrödl Bauunternehmung eingetreten?
Singer: Das war am 13. September 1976.

Schildern Sie kurz, was Sie bisher gemacht haben!
Singer: Ich habe als Bauwerker bei Schrödl angefangen. Früher hieß das Hilfsarbeiter. Eines Tages hat der damalige Seniorchef mich gefragt, ob ich es mal als Kranführer versuchen möchte. Ich habe zugesagt und diese Tätigkeit probiert. Seitdem habe ich diesen Job und machte einen Lehrgang zum Kranführer. Daneben helfe ich beim Pflastern. Eigentlich mache ich alles, was auf dem Bau anfällt. 

Was ist typisch für den Heinrich Singer?
Singer: Ich meine, dass ich Humor habe und zuverlässig bin.

Welche Hobbys haben Sie…?
Singer: Ich fahre gerne Motorrad und Ski. Lange Zeit habe ich Fußball gespielt, vor drei Jahren habe ich aufgehört, bei den Alten Herren des FSC Franken Neustadt zu spielen. Irgendwann hat es angefangen zu zwicken (lacht). Na ja, mit 57 Jahren ist es halt soweit.

Gibt es eine Anekdote aus Ihrer vierzigjährigen Zeit, an die Sie sich immer wieder gerne erinnern?
Singer: Ja, es gibt einige davon. Was ich nie vergesse, es war etwa 1982, da gab es einen kuriosen Fall, als die Schule in Diespeck gebaut wurde. Wir hatten einen „Stift“, der sollte Schaltafeln an die Krangabel hängen. Die Tafeln lagen direkt neben einem Auto, das ich nicht sehen konnte – vom Kran aus. Der Lehrling gab mir das Zeichen zum Aufheben der Schaltafeln. Plötzlich hörte ich, dass sich der Motor ganz schön plagt. Ich hatte sofort das Gefühl, dass da was nicht stimmt. Mir war klar, dass die Last sehr schwer sein muss. Aber nicht von den Schaltafeln kommen kann. Ich bin also schnell vom Kran runter und konnte es nicht glauben: Der Lehrling hatte nicht nur die Schaltafeln an den Krangabel gehängt, sondern das Auto stand bereits mit zwei Rädern in der Luft!


Ich glaube, viele Jungs haben diesen Traum

Was ist das Besondere am „Job auf dem Bau“?
Singer: Also ich könnte mir keinen Job in einer Fabrikhalle oder im Büro vorstellen. Außerdem bin ich lieber an der Luft. Das ist heute noch so.

Welche persönliche Eigenschaften sind besonders wichtig für den Beruf „auf dem Bau“?
Singer: Die Eigenschaft als Teamplayer ist sicherlich sehr nützlich. Man muss mit den Kollegen gut auskommen, denn man arbeitet ja nie alleine.

Welchen Meilenstein würden Sie mit Schrödl Bau gerne als nächstes erreichen?
Singer:  Meine Rente! (lacht)

Was war Ihr Traumberuf als Kind?
Singer: Ich hatte nie einen.. (überlegt)…doch! Natürlich den als Profi-Fußballer. Ich glaube, viele Jungs haben diesen Traum. So war es auch bei mir. Allerdings habe ich nie ernsthaft dran geglaubt, dass ich damit Geld verdienen werde.

Ganz spontan: Welche 3 Dinge würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?
Singer:  Meine Familie, meine Frau, mein Sohn mit Schwiegertochter und mein Enkel. Der Enkel ist mein „ein und alles“, er ist erst zwei Jahre alt. Das ist ein „süßer Knopf“. Eigentlich bräuchte ich gar nicht mehr mitnehmen auf die Insel!

Was bringt Sie auf die Palme?
Singer:  Mich bringt nichts so schnell auf die Palme. Ich bleibe meistens gelassen und ruhig. 

Wo zieht es Sie an einem freien Tag hin?
Singer: In die Natur – und zwar mit dem Motorrad. Am liebsten mit meiner Frau als Sozius. Wir machen gerne Touren, auch über das Wochenende. Und im Winter fahre ich gerne Ski.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

© Bauunternehmung Horst Schrödl GmbH & Co KG
 
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